Lyrik Bayerwaldteam

Sommer am Almschachten

Eingehüllt vom Waldgewand,
Zauberhaftes Schachtenland.

Dämonenhafte wachten,
In mitten dieser Schachten.

Baumgezweige wuchs verwirrt,
Geisterhaftes empor irrt.

Alter Recke mystisch bricht,
Magisch leuchtend Urzeitlicht.

Mächtiges stand knorrig alt,
Trotzte allzeit Sturmgewalt.

Vom Blitz das Astwerk ist zerschlagen,
Ihr Schicksal lange noch ertragen.

Lautlos gefallen liegt Baumriese,
Verlebt im Gras der Schachtenwiese.

Verlassen, Vergessen jetzt hier liegt,
Einsamkeit und Stille neu gesiegt.

Vernarbter Stamm Gewitterspuren,
Jahr ein, Jahr aus in Rinde fuhren.

Ausgehohltes nur mehr steht,
Wind gebrochen bald vergeht.

Bizarr gestaltet Schachten zeugen,
Geästerhäupter Zeiten beugen.


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