Diashow Technik

Projektionstechnik Lumen Lichtleistung

Lichtleistung Lumen     Diaprojektoren   Analog Vergleich  
Firma   Leica     Rollei   Kodak Simda 24V Simda 36V
Projektor RT-m RT-s MSC535 MSC325 9020 3225/35/62 3445/62
Projektionslampen 300 W 300 W 250 W 150 W 300 W 250 W 400 W
Lumen bei Sparschaltung -25% - 900 variabel -
50% - 350
70% - 490
80% 720 560
90% 810 630
Lumen bei Nennspannung (Standardschaltung) 100% 1200 1200 100% 900 700 1300 1900 2600
Lumen bei High-Light-Schaltung 20% 1440 - 10% 990 - 1560
Vergleich                          
                                     
Leinwandgrößen/-flächen (Lichte Weite)   Breite [m] Höhe [m] Fläche [m²]                  
      2,00 1,33 2,67 44%                      
3,00 2,00 6,00 100% Basis Rollei 150W
3,60 2,40 8,64 144%
4,40 2,93 12,91 215%
Lichtleistungen       Lumen                  
700 100% Basis Rollei 150W
900 129% Rollei 250W
990 141% Rollei 250W High Light
1200 171% Leica RT-s
1440 206% Leica RT-m High Light
1300 186% Kodak 9020
1560 223% Kodak 9020 High Light
1900 271% Simda 250W
2600 371% Simda 400W
Aus meiner Erfahrung:                          
Die Rollei 150W Projektoren mit Objektiven der Lichtstärke 2,8 bringen in gut abdunkelbaren Räumen eine völlig ausreichende Lichtleistung auf 2x3m (6m²) Leinwände
und können deshalb hier als Basis (100%) für Vergleiche gewählt werden.
Möchte man z.B. eine größere Leinwand verwenden, kann hier ein Vergleich zwischen der Flächenzunahme und der zur Verfügung stehenden
Lichtleistung angestellt werden.
Der Flächenzuwachs einer 2x3m (6m²/100%) Leinwand auf eine 2,4x3,6m (8,64m²) Leinwand beträgt 144%.
Die annähernd gleiche Ausleuchtung der größeren Leinwand erzielt man auch mit einem Rollei 250W Projektor in High Light Schaltung (141%).
Möchte man also eine noch größere Leinwand wie z. B. eine 2,93x4,40m (12,91m²/215%) einsetzen,
sollte zumindest ein Leica RT-m in High Light Modus Verwendung finden.
Ich habe aber schon Diashows mit Leica RT-m Projektoren auf 4x6m Leinwände gesehen (noch dazu in nicht komplett abgedunkelten Räumen),
bei denen die Leuchtkraft auch noch sehr ansprechende Ergebnisse geliefert hat.
Berechnung der Hellraumprojektion                          
  Die DIN19045 gibt für eine Hellraumprojektion vor, dass die Leuchtdichte des dargestellten Bildes 5 x höher als das Umgebungslicht (Helligkeitsunterschied) sein soll.            
Tageslichtraum >500 Lux
Beleuchteter Büroraum 300-400
Abgedunkelter Konferenzraum 100-150 Lux
Die Leuchtkraft eines Projektors sollte 5x höher sein, als das Umgebungslicht (Helligkeitsunterschied).
Lichtleistung Lumen = Lux je m² (1lx = 1lm/m²)
Für die benötigte Lichtleistung kann also folgende Formel angeführt werden:
Benötigte Lichtleistung (in ANSI-Lumen) = Umgebungshelligkeit (in Lux) x Projektionsfläche (in m²) x 5 (für Hellraum-Projektion)      
Lumen min = Lux x A x 5 z.B. Lux A [m²] Hellraum Lumen min
100 6 5 3000 berechnet Theorie
23 6 5 700 Praxis Basis Rollei 150W
Aus dem errechneten Praxiswert kann man sagen, daß für einen gut abdunkelbaren Raum ca. 25 Lux&xnbsp; Umgebungshelligkeit auf der Projektionsfläche angesetzt werden
können oder anders gesagt 100 bis 120 Lumen je Quadratmeter Leinwandfläche völlig ausreichend sind. 700Lumen/6m² = 117 Lu/m²
Gainfaktor Definition:                          
Leinwände haben unterschiedliche Reflexionseigenschaften.                      
Der Gainfaktor gibt an, wie stark das auftreffende Licht in den Raum reflektiert wird.                  
Stumpfl Leinwände (Aufprojektion) haben einen Gainfaktor von 1,02. Betrachtungswinkel +/- 50°.
Das bedeutet:
Bei 1,0 wird genauso viel Licht zurück gestrahlt, als auf die Leinwand projiziert wird.
Bei 1,5 Gain wird das 1,5-fache reflektiert.&xnbsp;
Mit einem höheren Gain-Faktor kann also fehlende Lichtleistung ausgeglichen werden.
Zu beachten ist aber, desto höher der Gainfaktor desto enger wird der Betrachtungswinkel und umso höher auch die Gefahr von Hotspots auf der Leinwand.

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